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Mittwoch, 16. Mai 2012

Eine Woche Traumurlaub in Hurghada/ Ägypten

Warten auf dem Köln/ Bonner Flughafen
Eigentlich ist Pauschalurlaub nicht mein Ding, aber wenn man ihn mit dem passenden "Gegenstück" verbringt, kann er mit Leichtigkeit zum Traumurlaub werden.
So entschieden wir per "Super-Last-Minute" kurzfristig nach Ägypten zu fliegen um für eine Woche, den doch wesentlich kühleren Temperaturen, zu entfliehen.
Es ging ins Hotel "Sphinx Resort" in der Nähe des Flughafens von Hurghada, welches sich als absoluter Geheimtipp erwies. Es lohnt sich also einen Blick auf www.holidaycheck.de zu werfen, um sich über die Gegegbenheiten vor Ort zu informieren.
Ankunft auf dem airport von Hurghada
Mit einem Online-Ticket und Reisepaß ausgerüstet, starteten wir um 2.00 Uhr morgens am 1. Mai mit der S-Bahn in Richtung Flughafen Köln/ Bonn.

Da die Tänze in den Mai wohl in vollem Gange waren, hatten wir Glück, in der Nacht eine Zugverbindung zu bekommen, so daß wir gegen 3.00 Uhr am Flughafen eintrafen.

In freudiger Erwartung bestiegen wir dann gegen 5.30 Uhr die Maschine, die uns nach Ägypten/Hurghada bringen sollte. Per Direktflug erreichten wir gegen 10.30 Uhr unser Ziel. Im Gegensatz zu Deutschland empfing uns hier eine gemütliche Wärme von ca. 30 Grad, die sich auch die ganzen 7 Tage unerschüttlich hielt.

Nachdem wir für die Strecke von ca. 5 km zu unserem Hotel ungefähr eine Stunde gebraucht haben, weil es sich um ein Sammeltaxi handelte, wurden wir in unserem Domizil für die nächsten 7 Tage, freundlich empfangen. Ehe wir uns versahen, waren unsere Koffer auch schon auf dem Weg zur Rezeption.
Da wir die einzigen Deutschen im Hotel zu sein schienen und ansonsten nur Russen und Polen zu diesem Zeitpunkt dort "urlaubten", bekamen wir direkt feuerrote "VIP" Bänder. Das war quasi unsere Lizenz zum Eintritt ins "Schlemmer- und Wolfühlparadies".
V.I.P

eine der täglichen Handtuchkreationen...
Auf unserem Zimmer angekommen, wurden wir von einem netten Handtuchtier, welches jeden Tag die Form wechselte und einem hinreissenden Blick über die Anlage, den Pool und das Meer begrüßt.
Zimmer sehr sauber und ordentlich, Betten riesengroß und zusammenschiebbar, genug Platz im Schrank, Balkon, Klimaanlage, den für mich besten Mann der Welt dabei, also alles perfekt !!!

 Der erste Weg führte uns dann auch erstmal zum Strand. Total übermüdet, aber froh der Sonne scheinbar ein Stück näher gekommen zu sein, stürzten wir uns ins ca. 25 Grad warme Meerwasser. Dieses Hotel hat den Vorteil, daß es relativ neu ist, so daß die Ausstattung noch nicht verschlissen war und wir so intakte Liegen und Schattenspender hatten; Handtücher gabs jeden Tag gegen Scheckkarte, Essen und Getränke waren "all inclusive" was in Ägypten unbedingt zu empfehlen ist, da man hier einen Getränkebedarf hat, der eines Kamels würdig ist und es somit recht teuer werden kann.
Apropos Kamel...."Casanova" wurde am Tag mehrfach über den Strand geführt, entweder sollte man gegen Trinkgeld ein Photo von ihm machen, oder ihm aber die Nase kraulen. Eigentlich hätte diese schon durchgescheuert sein müssen. Ja, was den Deutschen an Dienstleistungsbereitschaft fehlt, haben die Ägypter schon fast in überschwenglicher Weise drauf.
Sei es das Schnorchelangebot zu präsentieren (welches wir tatsächlich wahrnahmen), das zu kraulende Kamel, oder der Pafummann, der lauthals und jeden Tag sein blaues Fläschen anbot, dessen Name von "Viagra"über orientalische Nacht, im Laufe der Woche immer abenteuerlichere Bezeichnungen bekam. Aber alle echt nett, nur eben für deutsche Gewohnheiten ein bißchen zu "anhänglich". Sei es drum.
In diesem Hotel hat die Auszeit mit der Ankunft begonnen... Hier noch mal ein kleiner Überblick über die Lage und unsere Strandsituation...
Eine Angst konnte man in dieser Woche getrost ablegen...nämlich zu verhungern. Dies war hier schier unmöglich.
Allerdings haben wir als Paar so quasi fast jede Minute miteinander verbracht, welches für einen Großteil anderer Paare, was wir auch beobachten konnten, in der Urlaubssituation beizeiten, zu beziehungstechnischen Eskalationen führen kann.
Von diesen sind wir verschont geblieben. Beide schon enorme Beziehungsstressphasen mit größerem Vertrauensverlust hinter uns, haben wir uns mit gegenseitigem  Respekt und Achtsamkeit durch den Dschungel alter Muster, Gewohnheiten und sonstiger Spielverderber mit einem Lächeln "gekämpft" und zur Belohnung eine wunderschöne Zeit und das Gefühl "irgendwie alles zusammen zu schaffen" bekommen und bis heute erhalten.
Selbstreflektion und die Bereitschaft etwas für sich zu tun und das Ego "in die Wüste zu schicken", gehören natürlich dazu.
Vielleicht viel es uns durch die räumliche Nähe der Wüste relativ leicht.....alles hat seinen Sinn....

videoIn diesem Urlaub hat sich mein Fokus auch wieder mehr auf Energiearbeit gelegt, die ich im Rahmen von "Fresh up your mind" ja sowie so schon in Form von Meridianen Energietechniken, MFL, Quantum Touch und Cobimax anbiete. ( Mehr Infos gibts auf der Homepage/ Klick auf Freshup)

Nach ein paar Tagen Entspannung  entschlossen wir uns am Freitag eine Schnorcheltour für 20 € mitzumachen, um die Schönheit des roten Meeres zu genießen...Einmal wie in einem großen Aquarium schwimmen....

Wir haben schöne Riffe gesehen und tolle Fische; zwei Muränen und ein Tintenfisch waren das Highlight des Tages. 
Hier noch einige Eindrücke, unsere Gruppe wurde auch hier verkaufstechnisch gesehen, perfekt, von einem Kameramann, einem Fotografen und einem mehrsprachigen Reiseführer begleitet.

 Mittags gab es Essen an Bord und wir konnten zwei Schnorcheltouren erleben. Schon ein Abenteuer diese Unterwasserwelt. Neben der ganzen Schnorchelei machten wir dann auch eine Stunde Pause auf Giftun, einer Insel, direkt neben Paradise Island.

Eine ziemlich wüstenhafte Insel mit zwei privaten Traumstränden, die gegen Aufpreis besucht werden konnten. Wir gaben uns mit einer kleinen persönlichen Wandertour über Korallenkies und Muscheln zufrieden und eroberten das Island von der anderen Seite. Wir hatten viel Spaß, viele Fotos und viel Sonne. Hier scheint die Welt so richtig in Ordnung zu sein!!!
Boote brachten uns dann später wieder zu unserem Schiff, welches dann noch einen Zwischenstop zum Angeln einlegte (was nicht von Erfolg gekrönt war) und gegen 16.00 Uhr sicher wieder im Hafen landete.
Genug Wasser für heute, fast- kurz noch in den Pool und dann ab in die Bar, zu Weißwein, Tischtennisplatte, Billardtisch und interessanten Gesprächen....
Unsere Tage vergingen im Flug und eine Reise, speziell in dieses Hotel, kann ich für einen Kurztripp bis zu 400 € aller, allerwärmstens empfehlen. Also, vielleicht sehen wir uns im Herbst im Sphinx Resort....









Sonntag, 22. Januar 2012

Wir hatten einen tollen Tag im Atelier....

Seit einem Monat habe ich nichts mehr geschrieben, nicht, weil nichts passiert ist, sondern weil einfach zuviel passiert ist....Statt meines Computers hatte ich in den letzten vier Wochen eher meinen Terminkalender vor der Nase. Ja, auch im digitalen Zeitalter bewähren Sich die zusammengehefteten Blättchen mit Zahlen drauf, doch immer wieder. Am Donnerstag stand der erste  Maltag der Grouponkunden auf dem Plan. Zwei Studenten kamen aus Moers und wir hatten zwei schöne Vormittage im Atelier. Hier ein kleines Video um einen Einblick zu  bekommen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Weihnachten kommt immer so plötzlich....

http://stonespark-gartenbaumaterial.blogspot.com
aber so wird es wohl jedem in diesen Tagen gehen, arbeiten, Hausarbeit, Kekse backen, über, vielleicht doch noch sinnvolle, oder kreative Geschenkideen nachdenken, diese besorgen und den sonstigen möglichen Eventualitäten gelassen ins Auge sehen.
So verlaufen meine Tage derzeit relativ ereignisreich, viele neue interessante Gesichter und Menschen, eine Piratenparty mit 4-6 jährigen, da merke ich erstmal wie groß meine Kinder schon sind, und die ersten Interessenten, die das Atelier zum Malen und zum Präsentieren nutzen.
Langsam kommt Leben in die Bude, was mich freut.

Der "Teamaufbau" geht voran und die ersten Synergien ergeben sich fast wie von selbst. Der Weihnachtsmarkt war sehr schön und im "werbetechnischen" Sinne ein voller Erfolg. Jetzt warten nur noch 4900 Flyer auf Ihre Verteilung...naja, die müssen damit dann auch noch bis Januar warten, da ich für eine Woche zum Training auf die Sonneninsel verabschiede um dann wieder mit viel Dampf :-), nicht zu verwechseln mit "heißer Luft", ins neue Jahr zu starten.

"The voice of germany" ist mittlerweile in den "battles" angekommen, so daß schon wieder zwei Wochen vergangen sind.
Drei Kerzen brennen jetzt am Adventskranz und am Sonntag kommt auch schon die Vierte hinzu.
Die freien Minuten widme ich "Sylvia Pummelpunz", der Hauptfigur aus Andreas Kohls neuem Buch und schmunzel vor mich hin. Hier der Link für die jenigen, die ein Geschenk "für die breite Masse suchen" einige Exemplare gibts auch im Atelier.

 Dann war ich auf der Jagd nach Schnittmustern und Tipps und Tricks zur Umsetzung meiner Ideen, was die "stoffliche Komponente" angeht. Aber die Welt ist voll von Hobbyschneiderinnen mit tollen Nähmaschinen, die darauf brennen, Schnitte in ein Objekt umzuwandeln und die können das wesentlich besser als ich, also Jedem das Seine. Serienproduktion liegt mir gar nicht. Bei Dawanda findet man heute ca 2954 verschiedene Angebote von Smartphone- und Handytaschen.....da muß also eine neue Idee her :o).

Quelle: Schöner Wohnen
Nachdem mein Speisezimmer schon seit Monaten in der Farbe "Lounge" durch Eleganz besticht, habe ich mich jetzt zwecks Auftrag auch mal in Kombination mit einer Leinwand diesem interessanten Farbton angenommen. Nach einigen Feldversuchen mit Bordeaux, Lounge, rot-violett und vor allem Caput Mortuum glich das Atelier dem Schauplatz eines kleineren Schlachtfeldes. Caput Mortuum, das sagt Wikipedia dazu: "In einer anderen Lesart leitet sich der Name direkt vom Totenkopf ab: angeblich entspricht die Farbe der Verfärbung des geronnenen Blutes an den Schnittstellen enthaupteter Köpfe. Mhhh......trotzdem ist die Farbe sehr interessant und im Verlauf mit Paynesgrau und dunkelviolett einfach unschlagbar....schön. Die Farbe gibts natürlich auch im Laden zu kaufen. Nennt sich dann "Rose madder".

Heute habe ich den Tag der Rettung einer Semesterarbeit im Fach Kunst + Motivationstraining geopfert, dabei auch wieder interessante Personen getroffen und festgestellt, daß ich durchaus 12 Stunden ohne Essen auskommen kann. Die Aufgabe heute war ein guter Test für die Groupon Kunden im Januar und sechs Stunden vergingen wie im Flug. Bild gerettet, Maler geschafft, aber zufrieden :-) Ich auch. In diesem Sinne ein wunderschönes, entspanntes Wochenende. Vergesst die 4. Kerze nicht :-) und wenn nächste Woche die 5. Kerze brennt, dann habt Ihr Weihnachten verpennt :-)

Freitag, 2. Dezember 2011

Morgen gehts endlicht los!

So, heute habe ich in vier Stunden alles für den Weihnachtsmarkt gepackt. Wieder haben sich die großen IKEA Tüten als sehr praktisch erwiesen. Zwei Tapeziertische, ohne Ende weißen Baumwoll- und roten Organzastoff, unzählige Kistchen und Kästchen, Weihnachtsdeko und die ganzen selbstgebastelten Dinge, die ich in den letzten beiden Tagen noch in Cellophantüten eingeschlagen habe. Gott sei Dank hatte ich 100 Scrapbookfolien bestellt, so konnte ich mir das Einschlagen mit Folie von der Rolle sparen...Tüte auf, Artikel rein, gerafft und mit Wäscheklammer fixiert, Band drum, Button "Frohes Fest" dran- FERTIG. :o) So siehts dann aus...----------------------------->
Das Leben kann so einfach sein...
Meine ersten Flyer sind auch angekommen( die Schönen folgen noch) und warten auf Verteilung, in der nächsten Woche, wenn es wieder ein wenig ruhiger wird. Hier in der Stadt ist es etwas aufwendiger bekannt zu werden als auf "dem Dorf" deshalb gibts jetzt ersteinmal ein "Infoblatt" für die Neusser und für jeden neuen Kunden 10 Flyer extra in die Hand, mit der Bitte sie an interessierte, kreative Menschen, oder die, die es noch werden wollen, zu verteilen.
Über Groupon habe ich jetzt auch 14 Deals verkauft, welche wahrscheinlich als Weihnachtsgeschenk dienen. So startet mein Jahr mit zwei Wochenendkursen und Malanfängern, daß wird ein Spaß für Alle, und in 6 Stunden hat jeder genug Zeit seine Linie zu finden. Am Wochenende werden Flyer auf dem Markt verteilt, es gibt noch eine Piratenparty im Dezember und danach gehts über den Jahreswechsel zum Coaching auf die Sonneninsel. Bilder muß ich auch noch malen, im nächsten Jahr gibt es wieder eine Ausstellung.
Der Kurs auf Ibiza heißt übrigens "Journey to the self", und es sind evtl. noch Plätze frei.Ein Besuch, im Dezember auf der Insel, ist sehr zu empfehlen, das Seminar auch, ich kenne es schon; leicht und schwungvoll. Weitere Infos finden Sie unter www.sageuniversity.com . Veranstalter sind Psychologe und Coach Martin Sage, der unter vielen anderen das Buch "Lebe Deinen Traum" herausgebracht hat, das auch lebt und seine Frau Mia Sage. Freie Coachingvideos gibts übrigens unter www.freecoachtv.com
Im Januar findet dann ein Erlebnisabend mit Ulrike Post zum spannenden Thema, "Lesen im morphischen Feld" statt. Flyer hierzu gibts im Laden und auf Wunsch auch als PDF zum herunterladen.(Bittte klicken). 
Ab Februar fängt die Zeit für Buchvorstellungen und entsprechende Lesungen an, dazu aber noch Infos zu gegebener Zeit. So nun bin ich neben Programmierung der Homepage, der Suche nach passenden Flügen und Gucken von "The voice of Germany" mal wieder vom Hölzchen aufs Stöckchen gekommen und habe immernoch keine Preisschilder für den Weihnachtsmarkt gedruckt, welches ich aber jetzt schleunigst nachholen werde, in diesem Sinne eine gute Zeit und bis bald.

Sonntag, 27. November 2011

Glaub nicht alles, was Du denkst....oder Mut zur Veränderung

Hier gehts zur Story, Quelle:www.doku.cc
in der Vorweihnachtszeit bei Ikea in Düsseldorf: Ein Wahnsinn, wieviele Leute unterwegs sind um für Ihre Lieben etwas zu finden, oder Ihr Weihnachtsgeld, wenn sie den welches erhalten, verplanen.
Wir selbst sind auf der Suche nach einigen Utensilien, die sich für den Einsatz  auf dem Weihnachtsmarkt am nächsten Wochenende eignen, allerdings bin ich von den Völkermassen überwältigt und ertappe mich bei dem Wunsch, nur 1 % der Menschen in meinem neu eröffneten Atelier begrüßen zu können.
Moment, daß wären, wenn, wie auf dem 2qm² liegenden  Laminatstreifen in der Mitte der Möbelateilung geschrieben steht, 10.000 Leute täglich darüber laufen,...........ähm  100 Leute pro Tag, OK, 0,2 % würden mir also reichen. Selbst für die Beratung IM Laden muß man mittlerweile Nümmerchen ziehen....
Aber das Internet schläft nicht und parallel zum Ikeabesuch läuft mein erster "Deal" über ein bekanntes Internetauktionshaus und "verschafft" mir einen ausgebuchten Malkurs und eine Menge Klicks auf die Homepage. So schön und einfach es ja ist, etwas über das Internet zu erwerben, so schön ist es doch auch, sich in die Menschenmassen zu begeben. Nach dem ich nach ca.180  Zickzackpacours, in der Fundgruppe noch ein "Stoff-Schnäppchen" gemacht habe und Mo, weil ich telefonieren mußte, die ganzen Korkuntersetzer mal kurz sortiert hat, "damit das mal ordentlich aussieht" landen wir dann an einer der innovativen "Selbstbucher- Kassen".
Vor mir steht eine Frau mit unzähligen ca 1,8qm² Paketen auf ihrem Wagen und der Schwiegermutter im Schlepptau, die sich plötzlich überlegt, den Rückwärtsgang einzulegen. Ich bremse Sie und erkläre ihr, daß diese Kasse die Zahlungsabwicklung durchaus beschleunigen könne, und auch ein Helferlein im gelben T-shirt zu Verfügung stünde. Sie reiht sich mit ihrem "Schwertransport" wieder ein und blickt gnädig auf die beiden Stoffstücke die ich in der Hand halte um mir im nächsten Moment das Angebot zu machen, mich "vorzulassen". Ich grinse sie an und sage "Glauben Sie nicht alles was Sie denken..." Stille, dann ein "Aber, Sie haben doch nur zwei Teile...." dachte Sie wirklich; nicht schwer nachzuvollziehen. und seit dem ich im morphischen Feld lesen "gelernt" habe, immer auch einen Bruchteil früher erkennbar, was Menschen gerade denken. (Sehr spannend!) ich hab den Satz nocheinmal wiederholt, weil sie gar nicht von ihrem Gedanken abkam...und dann kam Mo von hinten mit unserm vollen Einkaufswagen angefahren.... Danach habe ich die Frau nicht mehr gesehen. Interessant an dieser Situation ist doch, wie festgefahren wir in unseren Ansichten manchmal sind, und daß wir denken, daß das, was wir denken, der Weisheit letzter Schluß und unumstößlich sei.
Wie aber funktionieren Veränderungen wirklich?
Laut Gehirnforschung damit, daß wir unser Umfeld ändern. So kann aus jemandem, der z.B. sehr analytisch ist, jemand werden, der sehr kreativ ist und umgekehrt, oder jemand der sich durch Meinungen anderer definiert, zu einem handlungsfähigen selbstbestimmten Menschen werden. 
Diese Änderung ist in jedem Alter möglich. Manchmal braucht man gar nicht sein Umfeld zu ändern, weil irgendwann das Umfeld beschließt sich zu ändern und alte festgefahrene Strukturen aufzubrechen.
Also, fangen Sie doch einfach mal an, etwas Anders zu machen, fangen Sie mit den kleinen Dingen an und setzen Sie sich z.B. mal auf einen anderen Stuhl, essen Sie etwas, was Sie noch nie gegessen haben, überwinden Sie ihren Trotz, den Sie vielleicht schon seit der längst vergangenen Kindheit mit sich herumschleppen und lassen sie sich von anderen Menschen inspirieren. Verpassen Sie nicht den Zeitpunkt etwas an Ihrem Leben zu ändern, denn der Zeitpunkt ist immer jetzt. Sonst laufen Sie Gefahr sich den Veränderungsaktionen Ihres Umfeldes anpassen zu müssen, weil man sie irgendwann gar nicht mehr fragt.
Also, los gehts! Es kann nur positiver werden, meist wissen Sie es schon selbst, daß sie endlich etwas tun müssen, können aber einfach nicht aus ihrer ach so kuscheligen Komfortzone ausbrechen. Die 3 G`s machen Ihnen zu schaffen, Gesundheit, Gewicht, Glücksempfinden... Was macht Ihre Komfortzone noch aus ? Machen Sie Andere für Ihre Lebensumstände verantwortlich oder geben Sie Ihnen die Schuld für Ihr Befinden. Was macht Ihr Ego ? Was wäre, wenn die "Säulen" plötzlich wegbrechen, was dann ? Wenn gar nicht mehr Sie entscheiden, sondern Ihr Umfeld ? Aktion ist besser als Reaktion. Aber vielleicht ist ein Zusammenbruch der alten Strukturen auch mal heilsam.  
Aber-
Alles was ist, ist gut,
Alles was nicht ist, ist auch gut,
sonst wäre es ja!

Freitag, 18. November 2011

Zwei Wochen Praktikumszeit sind um...

Ein Woche nach dem ich das Atelier und den Laden eröffnet habe, habe ich direkt einen Praktikanten bekommen. Ich hatte zwar vorher noch Keinen, aber was kann einem Besseres passieren, als auch mal einen Blick in die Selbstständigkeit, vor allem am Anfang, zu bekommen und ich hatte ein "Helferlein", mir konnte also auch nichts Besseres passieren
Die Zeit verging wie im Fluge, es gab eine Menge zu tun, zu lernen und zu probieren.

Hier wird der Schneideplotter ausprobiert. Mit der Cricut Expression kann man Schriftzüge und diverse Formen in allen möglichen Gößen  ausschneiden....lassen. Hier z.B. den Schriftzug
"Merry Christmas"
Spaß muß sein am letzten Tag :o)
Das sind die, fast unendlichen, Funktionen der Cricut Expression:


• Eingabe der Anzahl, wie oft ein Motiv ausgeschnitten werden soll [quantity]
• Mit nur 1 Tastendruck wird ein kompletter Papierbogen mit demselben Motiv belegt [auto fill]
• Die Größe des Motivs wird an die Größe der Seite angepasst [fit to page]
• Das Maß, das Sie angeben, ist nicht das Höhenmaß, sondern das Längenmaß [fit to length]
• Verschiedene Funktionen in 1 Arbeitsgang: Sie können z.B. einen Buchstaben 1 x normal und 1 x spiegelbildlich ausschneiden, und müssen ihn dafür nur 1 Mal eingeben [mix’n match]
• Sie können sowohl horizontal als auch vertikal schneiden, z. B. einen Text entlang aller vier Seitenränder einer Scrapbookseite ausschneiden [portrait]
• Das Gerät kann ein Motiv auch spiegelbildlich schneiden [Flip]
• Die Stelle, wo sich das Messer befindet, wird als Mittelpunkt angesehen [center point]
• Mit der Funktion [multi cut] können Sie einstellen, wie oft das Messer in dasselbe Motiv schneidet. Mit dieser Einstellung kann das Gerät auch Fotokarton schneiden.
-im Menü angeben, wie oft das Messer durch dasselbe Motiv schneiden soll
-Messer komplett ausfahren 
-Den Druck bzw. die Schnittstärke auf höchste Stufe einstellen
• Das Messer bewegt sich in die nächste Zeile unter dem zuletzt geschnittenen Motiv [line return] “enter”
• Mit [mat size] geben Sie die Größe der Schneidematte bzw. des Papiers ein, damit das Gerät weiß, wie groß das Papier ist.

Wenn Sie also mal Karten mit Hilfe der Maschine gestalten wollen, können Sie das gerne unter Anleitung tun.
Hochzeitseinadungen die z.B. mit Herzen verziert werden sollen, können hier also papiersparend geplottet werden.
Wir mußten Ware bestellen, annehmen, kontrollieren, einkaufen, auszeichnen und in die Regale einräumen.

Das Schaufenster wurde neu gestaltet, wir haben für den, am 3.& 4.12.11 stattfindenden Weihnachtsmarkt in Büttgen, gebastelt und viele Dinge neu geordnet und sortiert....

Alles in Allem eine erfahrungsreiche und interessante Zeit und leider schon vorbei. In der nächsten Woche werden noch Flyer verteilt, damit die Bewohner der Stadt auch von unserem Atelier und Shop erfahren.

In der letzten Woche durften wir schon viele interessante Menschen mit tollen Ideen und Anregungen kennenlernen.

Dienstag, 1. November 2011

Hurra, hurra, der Herbst ist da...

Nach einem wunderschönen Tag und einigen inspirierenden und interessanten Skype- Videogesprächen quer durch die halbe Welt, bin ich nun wieder mit meinen Produktkatalogen beschäftigt um den Grundbedarf  wie Papier, Stempelkissen, Farben usw. vorrätig zu haben und arbeiten zu können. Morgen kommt das erste Paket aus Holland zum Auspacken, mein Flyer wächst und wächst und kann bald in den Druck gehen.
Da das Wetter heute traumhaft war, habe ich meinen Rasen mal von 1000en von Walnußbaumblättern befreit, damit er wieder atmen kann. Es ist erstaunlich wie hartnäckig einige Blumen immernoch blühen. Zwar sieht der ganze Garten durch den Herbsteinbruch etwas zerrupft aus, jedoch kann ich mich nicht entschließen die kleinen bunten Farbpunkte zu entfernen. Ich habe mich also mit harken der Blätter und Sammlung in drei Mülltüten begnügt, da unsere Biotonne zum zweiten Mal nicht geleert wurde, naja, daß zweite Mal nicht, weil sich wohl keiner dafür zuständig fühlte sie an die Straße zu stellen. In der Stadt ist halt alles etwas anonymer. Hier könnte man sterben, ohne das es jemand bemerkt. Eigentlich sollte jeder alleine Wohnender so einen "Rote- Kreuz- Notfallpieper" bekommen; stellt sich die Frage ob er dann noch im Stande ist, ihn zu drücken.

Mir kann das ja im Moment nicht passieren, unser wunderschönes altes Stadthaus wird nämlich gerade neu gestrichen und zu diesem Zweck steht hier seit Wochen ein Gerüst vor dem Fenster, auf dem immer irgendjemand herum "turnt". Den "Cola-Light-Mann" habe ich allerdings noch nicht gesehen...:o)
Ich bin also ständig beobachtet, irgendwie anders als sonst, da ich im ersten Stockwerk wohne.
Das Haus erstrahlt jetzt zeitgemäß in "Latte Macchiato"- Farbtönen und sieht sehr schön aus.
Leider habe ich derzeit nicht mehr soviel Zeit diese schöne Wohnung zu genießen, da ich ja so oft im Laden bin. Das Mobiliar ist auch drastisch reduziert, da ich ja das Meiste zum Arbeiten brauche. Eigentlich könnte ich derzeit im Laden schlafen und an Couchsurfing teilnehmen. 

Die ersten Kunden waren schon da und die nächsen Nachbarn im Haus und nebenan, sind sehr nett. Leider ist die Straße eher die direkte Durchfahrtsstr. für Autos quer durch die Stadt, als Fußgängermeile. Wenn ich also ein Banner quer über die Straße hängen würde, würden es ungefähr 10.000 Leute am Tag sehen, aber dem Andrang wäre ich ja auch gar nicht gewachsen  *lach*** So ist das Haus ziemlich unscheinbar und in das sonstige Straßenbild integriert. Die Flyer müssen also her. In der nächsten Woche habe ich einen Praktikanten, der sich dann vielleicht, wenn er keine besseren Ideen hat ein "Pinselkostüm" bauen kann um dann damit durch die Stadt zu laufen und Flyer zu verteilen. Ha, bin gespannt.Vielleicht tuts ja auch das Logomännchen :-). Bis es aber soweit ist, muß ich erst einmal den Flyer fertig machen, in diesem Sinne.....einen schönen Abend