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| Warten auf dem Köln/ Bonner Flughafen |
So entschieden wir per "Super-Last-Minute" kurzfristig nach Ägypten zu fliegen um für eine Woche, den doch wesentlich kühleren Temperaturen, zu entfliehen.
Es ging ins Hotel "Sphinx Resort" in der Nähe des Flughafens von Hurghada, welches sich als absoluter Geheimtipp erwies. Es lohnt sich also einen Blick auf www.holidaycheck.de zu werfen, um sich über die Gegegbenheiten vor Ort zu informieren.
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| Ankunft auf dem airport von Hurghada |
Da die Tänze in den Mai wohl in vollem Gange waren, hatten wir Glück, in der Nacht eine Zugverbindung zu bekommen, so daß wir gegen 3.00 Uhr am Flughafen eintrafen.
In freudiger Erwartung bestiegen wir dann gegen 5.30 Uhr die Maschine, die uns nach Ägypten/Hurghada bringen sollte. Per Direktflug erreichten wir gegen 10.30 Uhr unser Ziel. Im Gegensatz zu Deutschland empfing uns hier eine gemütliche Wärme von ca. 30 Grad, die sich auch die ganzen 7 Tage unerschüttlich hielt.
Nachdem wir für die Strecke von ca. 5 km zu unserem Hotel ungefähr eine Stunde gebraucht haben, weil es sich um ein Sammeltaxi handelte, wurden wir in unserem Domizil für die nächsten 7 Tage, freundlich empfangen. Ehe wir uns versahen, waren unsere Koffer auch schon auf dem Weg zur Rezeption.Da wir die einzigen Deutschen im Hotel zu sein schienen und ansonsten nur Russen und Polen zu diesem Zeitpunkt dort "urlaubten", bekamen wir direkt feuerrote "VIP" Bänder. Das war quasi unsere Lizenz zum Eintritt ins "Schlemmer- und Wolfühlparadies".
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| V.I.P |
| eine der täglichen Handtuchkreationen... |
Zimmer sehr sauber und ordentlich, Betten riesengroß und zusammenschiebbar, genug Platz im Schrank, Balkon, Klimaanlage, den für mich besten Mann der Welt dabei, also alles perfekt !!!
Der erste Weg führte uns dann auch erstmal zum Strand. Total übermüdet, aber froh der Sonne scheinbar ein Stück näher gekommen zu sein, stürzten wir uns ins ca. 25 Grad warme Meerwasser. Dieses Hotel hat den Vorteil, daß es relativ neu ist, so daß die Ausstattung noch nicht verschlissen war und wir so intakte Liegen und Schattenspender hatten; Handtücher gabs jeden Tag gegen Scheckkarte, Essen und Getränke waren "all inclusive" was in Ägypten unbedingt zu empfehlen ist, da man hier einen Getränkebedarf hat, der eines Kamels würdig ist und es somit recht teuer werden kann.
Apropos Kamel...."Casanova" wurde am Tag mehrfach über den Strand geführt, entweder sollte man gegen Trinkgeld ein Photo von ihm machen, oder ihm aber die Nase kraulen. Eigentlich hätte diese schon durchgescheuert sein müssen. Ja, was den Deutschen an Dienstleistungsbereitschaft fehlt, haben die Ägypter schon fast in überschwenglicher Weise drauf.
Sei es das Schnorchelangebot zu präsentieren (welches wir tatsächlich wahrnahmen), das zu kraulende Kamel, oder der Pafummann, der lauthals und jeden Tag sein blaues Fläschen anbot, dessen Name von "Viagra"über orientalische Nacht, im Laufe der Woche immer abenteuerlichere Bezeichnungen bekam. Aber alle echt nett, nur eben für deutsche Gewohnheiten ein bißchen zu "anhänglich". Sei es drum. In diesem Hotel hat die Auszeit mit der Ankunft begonnen... Hier noch mal ein kleiner Überblick über die Lage und unsere Strandsituation...
Eine Angst konnte man in dieser Woche getrost ablegen...nämlich zu verhungern. Dies war hier schier unmöglich.
Allerdings haben wir als Paar so quasi fast jede Minute miteinander verbracht, welches für einen Großteil anderer Paare, was wir auch beobachten konnten, in der Urlaubssituation beizeiten, zu beziehungstechnischen Eskalationen führen kann.
Von diesen sind wir verschont geblieben. Beide schon enorme Beziehungsstressphasen mit größerem Vertrauensverlust hinter uns, haben wir uns mit gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit durch den Dschungel alter Muster, Gewohnheiten und sonstiger Spielverderber mit einem Lächeln "gekämpft" und zur Belohnung eine wunderschöne Zeit und das Gefühl "irgendwie alles zusammen zu schaffen" bekommen und bis heute erhalten.
Selbstreflektion und die Bereitschaft etwas für sich zu tun und das Ego "in die Wüste zu schicken", gehören natürlich dazu.
Vielleicht viel es uns durch die räumliche Nähe der Wüste relativ leicht.....alles hat seinen Sinn....
Nach ein paar Tagen Entspannung entschlossen wir uns am Freitag eine Schnorcheltour für 20 € mitzumachen, um die Schönheit des roten Meeres zu genießen...Einmal wie in einem großen Aquarium schwimmen....
Mittags gab es Essen an Bord und wir konnten zwei Schnorcheltouren erleben. Schon ein Abenteuer diese Unterwasserwelt. Neben der ganzen Schnorchelei machten wir dann auch eine Stunde Pause auf Giftun, einer Insel, direkt neben Paradise Island.
Eine ziemlich wüstenhafte Insel mit zwei privaten Traumstränden, die gegen Aufpreis besucht werden konnten. Wir gaben uns mit einer kleinen persönlichen Wandertour über Korallenkies und Muscheln zufrieden und eroberten das Island von der anderen Seite. Wir hatten viel Spaß, viele Fotos und viel Sonne. Hier scheint die Welt so richtig in Ordnung zu sein!!!
Boote brachten uns dann später wieder zu unserem Schiff, welches dann noch einen Zwischenstop zum Angeln einlegte (was nicht von Erfolg gekrönt war) und gegen 16.00 Uhr sicher wieder im Hafen landete.Genug Wasser für heute, fast- kurz noch in den Pool und dann ab in die Bar, zu Weißwein, Tischtennisplatte, Billardtisch und interessanten Gesprächen....
Unsere Tage vergingen im Flug und eine Reise, speziell in dieses Hotel, kann ich für einen Kurztripp bis zu 400 € aller, allerwärmstens empfehlen. Also, vielleicht sehen wir uns im Herbst im Sphinx Resort....




















